Diabetischer Fuß: Frühwarnzeichen ernst nehmen

Diabetischer Fuß: Frühwarnzeichen ernst nehmen

Kleine Veränderungen an den Füßen können bei Menschen mit Diabetes erste Hinweise auf ein diabetisches Fußsyndrom sein. Deshalb lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf Haut und Nägel – insbesondere auf trockene oder rissige Haut, vermehrte Hornhaut, Druckstellen, Rötungen oder kleine Verletzungen. Auch Kribbeln, Brennen oder Taubheitsgefühle können auf eine beginnende Nervenschädigung hindeuten.

Besonders tückisch: Durch eine diabetische Neuropathie kann das Schmerz- und Temperaturempfinden nachlassen. Druckstellen oder kleine Wunden werden dann möglicherweise gar nicht bemerkt. Gleichzeitig können Durchblutungsstörungen die Wundheilung beeinträchtigen. Aus einer zunächst unscheinbaren Verletzung kann so eine schwer heilende Wunde entstehen.

Deshalb gilt, Füße regelmäßig kontrollieren und auch kleine Veränderungen ernst nehmen. Bei Wunden, auffälligen Druckstellen, Entzündungszeichen oder neu auftretenden Empfindungsstörungen sollte eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Zudem spielt die professionelle Versorgung der Füße eine wichtige Rolle. Eine fachgerechte Fußpflege unterstützt dabei, Haut und Nägel richtig zu versorgen und Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Eine individuelle Beratung zur Schuhversorgung kann außerdem helfen, Druck und Reibung zu reduzieren und damit Verletzungen vorzubeugen. Gerade bei erhöhtem Risiko oder bereits bestehenden Fußproblemen ist eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Versorgung sinnvoll.